09 von 11 · Digitalisierung & Verwaltung
48 Stunden bis zur Antwort
Bis Ende 2027 bekommt jeder Online-Antrag in 48 Stunden eine Rückmeldung. Ämter bleiben persönlich und telefonisch erreichbar.
Warum das wichtig ist
Oldenburg muss Vorbild bei der Digitalisierung werden. Aber Digitalisierung darf niemanden zurücklassen und muss tatsächliche Erleichterung bringen – nicht neue Barrieren oder intransparente Systeme.
Was wir fordern
7 Forderungen9.148-Stunden-ReaktionsgarantieWer einen Antrag online stellt, erhält innerhalb von 48 Stunden verbindlich eine Rückmeldung. Das gilt für Gewerbeanmeldungen, Bauanfragen, Sozialleistungen und alle Routineprozesse. Wir fordern die stadtweite Einführung dieses Standards bis Ende 2027.
Wer einen Antrag online stellt, erhält innerhalb von 48 Stunden verbindlich eine Rückmeldung. Das gilt für Gewerbeanmeldungen, Bauanfragen, Sozialleistungen und alle Routineprozesse. Wir fordern die stadtweite Einführung dieses Standards bis Ende 2027.
9.2Recht auf den analogen WegDigitalisierung darf nicht zur Ausgrenzung führen. Alle städtischen Dienstleistungen bleiben auch persönlich oder per Telefon erreichbar. Ältere Menschen, Menschen ohne Internetzugang und Menschen mit Behinderungen werden nicht durch Digitalisierung abgehängt.
Digitalisierung darf nicht zur Ausgrenzung führen. Alle städtischen Dienstleistungen bleiben auch persönlich oder per Telefon erreichbar. Ältere Menschen, Menschen ohne Internetzugang und Menschen mit Behinderungen werden nicht durch Digitalisierung abgehängt.
9.3Offene Daten für OldenburgAlle nicht-personenbezogenen Daten der Stadtverwaltung – von Haushaltszahlen bis Verkehrsdaten – werden als offene Daten (Open Data) kostenfrei zugänglich gemacht. Das ermöglicht zivilgesellschaftliche Kontrolle und fördert Innovation.
Alle nicht-personenbezogenen Daten der Stadtverwaltung – von Haushaltszahlen bis Verkehrsdaten – werden als offene Daten (Open Data) kostenfrei zugänglich gemacht. Das ermöglicht zivilgesellschaftliche Kontrolle und fördert Innovation.
9.4Open Source zuerstBei neuer Software prüft die Stadt zuerst Open-Source-Lösungen und wählt sie, wo sie gleichwertig sind. Das spart langfristig Lizenzkosten, vermeidet Abhängigkeiten von einzelnen Konzernen und stärkt Transparenz sowie die digitale Souveränität der Verwaltung.
Bei neuer Software prüft die Stadt zuerst Open-Source-Lösungen und wählt sie, wo sie gleichwertig sind. Das spart langfristig Lizenzkosten, vermeidet Abhängigkeiten von einzelnen Konzernen und stärkt Transparenz sowie die digitale Souveränität der Verwaltung.
9.5Digitale Angebote ausbauen – regional gedachtWir bauen nützliche digitale Dienste aus: ein stadtweiter Mängelmelder, Online-Terminvergabe ohne Wochen-Wartezeit, stadtteilbezogene Informationen und eine echte digitale Beteiligungsplattform. Wo möglich, setzen wir auf regionale Anbieter und regionales Hosting statt auf anonyme Großplattformen.
Wir bauen nützliche digitale Dienste aus: ein stadtweiter Mängelmelder, Online-Terminvergabe ohne Wochen-Wartezeit, stadtteilbezogene Informationen und eine echte digitale Beteiligungsplattform. Wo möglich, setzen wir auf regionale Anbieter und regionales Hosting statt auf anonyme Großplattformen.
9.6Entbürokratisierung vor Ort – ehrlich gemachtVieles an Bürokratie kommt von Bund und Land – aber nicht alles. Die Stadt kann ihre eigenen Satzungen, Formulare und Verfahren radikal vereinfachen, unnötige Nachweispflichten streichen und Ermessensspielräume bürgerfreundlich nutzen. Wo Bundes- oder Landesrecht bindet, richten wir ein öffentliches Bürokratie-Melderegister ein und tragen die Fälle über den Städtetag gebündelt nach oben.
Vieles an Bürokratie kommt von Bund und Land – aber nicht alles. Die Stadt kann ihre eigenen Satzungen, Formulare und Verfahren radikal vereinfachen, unnötige Nachweispflichten streichen und Ermessensspielräume bürgerfreundlich nutzen. Wo Bundes- oder Landesrecht bindet, richten wir ein öffentliches Bürokratie-Melderegister ein und tragen die Fälle über den Städtetag gebündelt nach oben.
9.7Cybersicherheit der städtischen InfrastrukturVerwaltung, Stadtwerke, VWG und Klinikum müssen gegen Cyberangriffe gehärtet werden: geprüfte Notfallpläne, getestete Backups, Schulungen für Beschäftigte und klare Verantwortlichkeiten. Eine Stadt, deren IT stillsteht, kann ihre Menschen nicht versorgen – Cybersicherheit ist Daseinsvorsorge.
Verwaltung, Stadtwerke, VWG und Klinikum müssen gegen Cyberangriffe gehärtet werden: geprüfte Notfallpläne, getestete Backups, Schulungen für Beschäftigte und klare Verantwortlichkeiten. Eine Stadt, deren IT stillsteht, kann ihre Menschen nicht versorgen – Cybersicherheit ist Daseinsvorsorge.
