10 von 11 · Kultur, Sport & Zusammenhalt
Kein Kind ohne Schwimmunterricht
Städtische Bäder und Sportplätze sollen bleiben. Bei jeder Hallensanierung gehören barrierefreie Umkleiden und Duschen dazu.
Warum das wichtig ist
Kultur ist kein Luxusgut – sie ist das Fundament gesellschaftlicher Identität. Sport ist der größte Integrationsmotor. Oldenburg hat beides: eine lebendige Kulturszene und starke Sportvereine, getragen durch aktives Ehrenamt. Dieses Kapital darf nicht durch Haushaltskürzungen verspielt werden.
Was wir fordern
6 Forderungen10.1Faire und transparente KulturförderungFördermittel werden transparent und nach nachvollziehbaren Kriterien zwischen etablierten Institutionen und der freien Szene verteilt. Wir fordern einen öffentlichen Kulturförderplan mit klaren Vergaberegeln und Berücksichtigung von Diversität und Zugänglichkeit.
Fördermittel werden transparent und nach nachvollziehbaren Kriterien zwischen etablierten Institutionen und der freien Szene verteilt. Wir fordern einen öffentlichen Kulturförderplan mit klaren Vergaberegeln und Berücksichtigung von Diversität und Zugänglichkeit.
10.2Kulturentscheidungen mit Beteiligung treffenSymbolische Entscheidungen wie Umbenennungen städtischer Kultureinrichtungen – zuletzt das Edith-Ruß-Haus – gehören öffentlich diskutiert und mit Beteiligung entschieden, nicht rein administrativ verfügt. Erinnern und Benennen ist Sache der ganzen Stadtgesellschaft.
Symbolische Entscheidungen wie Umbenennungen städtischer Kultureinrichtungen – zuletzt das Edith-Ruß-Haus – gehören öffentlich diskutiert und mit Beteiligung entschieden, nicht rein administrativ verfügt. Erinnern und Benennen ist Sache der ganzen Stadtgesellschaft.
10.3Leerstände für Kultur nutzenLeerstehende städtische oder städtisch beeinflusste Immobilien werden nach Möglichkeit vorübergehend für kulturelle Nutzungen freigegeben – unbürokratisch und kostengünstig. Zwischennutzung statt Leerstand belebt Stadtteile und fördert die Kreativwirtschaft.
Leerstehende städtische oder städtisch beeinflusste Immobilien werden nach Möglichkeit vorübergehend für kulturelle Nutzungen freigegeben – unbürokratisch und kostengünstig. Zwischennutzung statt Leerstand belebt Stadtteile und fördert die Kreativwirtschaft.
10.4Sportinfrastruktur als GemeingutWir fordern eine Bestandsgarantie für alle städtischen Schwimmbäder und Sportplätze. Auf den Schwimmunterricht von Kindern darf nicht verzichtet werden, weil die Halle zu weit weg oder zu teuer ist. Schulen erhalten festen Zugang zu Sporthallen. Bei jeder Hallensanierung werden barrierefreie Umkleiden und Duschen von Anfang an mitgeplant.
Wir fordern eine Bestandsgarantie für alle städtischen Schwimmbäder und Sportplätze. Auf den Schwimmunterricht von Kindern darf nicht verzichtet werden, weil die Halle zu weit weg oder zu teuer ist. Schulen erhalten festen Zugang zu Sporthallen. Bei jeder Hallensanierung werden barrierefreie Umkleiden und Duschen von Anfang an mitgeplant.
10.5Vereinsförderung entbürokratisierenKleine Vereine werden von übermäßiger Bürokratie entlastet: durch vereinfachte Förderanträge, niedrigere Hürden bei der Gemeinnützigkeit und eine städtische Beratungsstelle für Vereinsrecht. Wer für die Gemeinschaft arbeitet, darf nicht an Paragrafen scheitern.
Kleine Vereine werden von übermäßiger Bürokratie entlastet: durch vereinfachte Förderanträge, niedrigere Hürden bei der Gemeinnützigkeit und eine städtische Beratungsstelle für Vereinsrecht. Wer für die Gemeinschaft arbeitet, darf nicht an Paragrafen scheitern.
10.6Intergenerationelle Projekte fördernWir fördern Projekte, die jung und alt zusammenbringen: Studierende und Senior*innen, Schüler*innen und Handwerker*innen, Neubürger*innen und langjährige Oldenburger*innen. Diese Begegnung ist die beste Prävention gegen Einsamkeit und Vorurteile.
Wir fördern Projekte, die jung und alt zusammenbringen: Studierende und Senior*innen, Schüler*innen und Handwerker*innen, Neubürger*innen und langjährige Oldenburger*innen. Diese Begegnung ist die beste Prävention gegen Einsamkeit und Vorurteile.
